Steve Jobs kündigte es bereits an: iMovie und GarageBand kommen pünktlich zum Start des neuen iPad 2 auf den tragbaren Schirm. Mit der Einführung des iOS 4.3 haben Sie Ihr Aufnahmestudio und Ihren Videoschnittplatz überall dabei. Jetzt schneiden und editieren Sie mithilfe von iMovie Ihre eigenen Videos und können mit GarageBand Songs komponieren und vertonen. Die Apps kosten im AppStore 3,99 EUR (http://itunes.apple.com/de/app/garageband/id408709785?mt=8 und http://itunes.apple.com/de/app/imovie/id377298193?mt=8). primacall verschafft Ihnen einen kurzen Überblick.
iMovie im Überblick
Mit iMovie machen Sie aus Ihren gesammelten Dateien schicke Filme. Ihren Videos fügen Sie Fotos, Musik und etliche Effekte hinzu, überblenden die verwackelten Teile und präsentieren den endgültigen Film mit einem passendem Thema und Soundtrack. Die an den Touchscreen angepasste Programmversion des iLife-Titels macht es möglich, mit ein paar Fingerwischen Übergänge zwischen den einzelnen Clips zu platzieren und Titel einzublenden. Es ist nun spielend einfach, die eigenen Urlaubsvideos, den Spaziergang durch den Park oder das Baby der Schwester so zu präsentieren, dass es die Freunde wirklich sehen wollen. Der Programmumfang kann natürlich nicht mit einem vollwertigen Schneideplatz mithalten, aber das soll er auch gar nicht. iMovie erleichtert es Ihnen, schöne Filme für den privaten Genuss zu erstellen. Es ist ein wunderbares Tool aus der Apple-Familie, welches – einmal benutzt – nicht mehr wegzudenken ist.
Probleme mit dem iPad
Bei der Benutzung von iMovie sollten Sie jedoch darauf achten, dass diese App offiziell nur vom iPad 2, dem iPhone 4 und dem iPod touch der vierten Generation unterstützt wird. In wenigen Schritten lässt sich dieses Problem zwar umgehen, sodass iMovie auch auf dem ersten iPad läuft, aber die benötigten Ressourcen bietet das iPad eben nicht. Dadurch verlangsamt sich der Schnitt der eigenen Videos und ruckelt heftig im schlimmsten Fall. Außerdem gibt es nach der Installation von iMovie auf dem iPad ein Problem mit der Daten-Synchronisation.
GarageBand im Überblick
GarageBand läuft hingegen bereits auf dem iOS 4.2, also auch auf dem iPad. Es ist zwar mit 369 MB fast 5,5 mal so groß wie iMovie, was aber alleine an den dazugehörigen Audioinhalten liegt. Mit bis zu acht Tonspuren kann man per Multitouch Klavier, Gitarre, Drums, Orgel und Bass spielen und arrangieren. Es hapert noch an der automatischen, dreistufigen Anschlagsstärkenerkennung und an der Lautstärkenregelung einzelner Sequenzen innerhalb einer Tonspur. Dieses Programm birgt jedoch viele Überraschungen und ist ganz klar für abenteuerlustige Hobbymusiker mit neuen Ideen gedacht. Demnach werden 99% der Bevölkerung Spaß daran finden, auf „smart instruments“ das Beste zu geben und überrascht sein, welche Fähigkeiten sie plötzlich an diesen Instrumenten entfalten können. Hier hilft das Programm nämlich (wenn es sein muss auch mal sehr beherzt) nach, damit Sie die Instrumente sauber und melodisch spielen, was Sie umgehend zu einem Star machen könnte.
Last smile but not least smile
Als Goodie für das iPad 2 bringt Apple übrigens das altbewährte Programm PhotoBooth unter die Leute. Dieses ist auf den neuen Geräten bereits vorinstalliert und sollte Ihnen auch nach Jahren noch Freude bereiten.
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